Frontansicht des Postgolfes

Menu:

Die Idee

Eigentlich war der Postgolf ja nur ein Notkauf, um nach einem Zylinderkopfdichtungsschaden an einem anderen Golf kurzfristig wieder ein funktionierendes Auto zu haben. Der Golf hat ~300 Euro gekostet und war ein Postgolf in Originalausstattung. Als erstes kam dann erst mal kaltgepreßtes Rapsöl in den Tank. Eine Woche später gab's dann eine dicke Leitung vom Tank zum Kraftstoffilter, einen Eckeswärmetauscher vor dem Filter und neue Einspritzdüsen. Das Tanksieb kam bei der Gelegenheit auch noch raus. Da der Wagen mit seinen 40 kW (54 PS) doch etwas langsam und, vor allen Dingen, mit 85 dB Fahrgeräusch im Innennraum auch noch unerträglich laut war, mußte dort Abhilfe in Form eines 80 PS Turbodieselmotors und eines länger übersetzten 5-Gang Getriebes geschaffen werden.
Leiser wurde er dadurch zwar nicht, aber deutlich schneller.
Als dann der Kraftfahrzeugsteuerbescheid über 601 Euro PKW-Steuern für den als LKW zugelassenen Postgolf kamen, war schnell die Idee geboren den Wagen zur selbstfahrenden Arbeitsmaschine umzurüsten. Es sollten sowieso ein paar Geräte zum Vermessen von Funknetzwerken, wie UMTS, GPRS oder WLAN eingebaut werden, so daß es sich anbot, diese dann auch gleich eintragen zu lassen. Die Hürden für die neue Betriebserlaubnis waren zwar recht groß, aber dann doch noch zu meistern. Da das Fahrzeug als zulassungsfreie selbstfahrende Arbeitsmaschine nicht dem Kraftfahrzeugsteuergesetz unterliegt, ist es damit auch steuerfrei.